Die Ursprünge des Alsenhofs

Ein kurzer Einblick in die Geschichte des Ortes

Die Ursprünge des Alsenhofs

Ein kurzer Einblick in die Geschichte des Ortes

Die Ursprünge des Alsenhofs

Sowohl der Ort Lägerdorf, als auch der Alsenhof haben eine lange Geschichte, die als ein Beispiel für kooperatives, nachhaltiges, aber auch ökonomisches Handeln steht und damit über Generationen die Lebensgrundlage der Menschen in der Region zwischen Nord- und Ostsee sicherstellte.

Um 1440 taucht die Bezeichnung „Legerdorpe“ auf, welches von den holländischen „Leggers“ abgeleitet ist. Leggers legten ihr Geld zum gemeinschaftlichen Bau von Deichen, Wasserläufen und Kögen zusammen. […] Schon früh wurden Wohnungen und Häuser für die Arbeiterschaft von der Alsen’schen Portland-CementFabrik und der Breitenburger Portland-Cement-Fabrik gebaut. [1]

Die Menschen haben schon vor 100 Jahren bewiesen, dass auch große Transformationen gelingen, wenn man sich auf seine Stärken besinnt, Chancen ergreift und zusammen anpackt. Ortschronist Reimer Wentorp schrieb 1976:

„In Lägerdorf, der Katenansiedlung zwischen Wald, Moor und Marsch, sollte sich durch die Kreidefunde ein Umwälzungsprozeß von soziologischer und wirtschaftlicher Struktur in Gang setzen, den in diesem Ausmaß und diesem Entwicklungstempo wohl kaum jemand hat erahnen können. Das Bauerndorf, von dem heute noch vereinzelte Überbleibsel vorhanden sind, hat sich gewandelt zu einem bedeutenden Industrieort unter dem ersten Einfluß und Wirken seiner vielen kleinen und größeren Kreidewerke besonders durch den späteren Aufbau seiner Zementfabriken.“ (Ortschronist Reimer Wentorp, 1976) [1]

Die Menschen in der Region um Lägerdorf haben sich immer wieder dem technologischen Wandel der letzten Jahrzehnte angepasst und stellen sich auch weiterhin den sich verändernden Rahmenbedingungen.

„Die Förderung und weitere Behandlung der Kreide ist bei uns im Ort eng mit dem Wort Arbeit verbunden. In vielen Familien ist es Tradition, in diesem Industriezweig ihr Geld zu verdienen.“ Zwar hätten der technische Fortschritt und Rationalisierungen Arbeitsplätze gekostet, doch es sehe so aus, dass in Lägerdorf noch Jahrzehnte lang in den Kreidevorkommen gearbeitet werden könne. (Lägerdorfs damaliger Bürgermeister Heiner Sülau) [2]

Heute, 160 Jahre später wollen wir an diese Tradition und die Wurzeln anschließen und mit unserem Projekt die große, digitale und gesellschaftliche Transformation des 21. Jahrhundert aktiv gestalten – mit den Menschen vor Ort, aber auch wie schon damals, bis nach Hamburg hinein.

Wer sich näher dafür interessiert:

[1] Geschichte mit Zukunft – 150 Jahre Zementproduktion in Lägerdorf

[2] Weiße Erde veränderte das einstige Bauerndorf – SHZ 

 

So kommst du zu uns

– UNSERE ADRESSE –

Dorfstraße 15

25566 Lägerdorf

 

– Mit dem ÖPNV –

Von Kiel

Mit der Bahn von Kiel -> Wrist
Wrist: Bus 15 -> Itzehoe
Itzehoe: Bus 6512 -> Ausstieg: Feuerwehr, Lägerdorf

Von Hamburg

Mit der Bahn von Hamburg -> Itzehoe (manchmal Umstieg in Elmshorn) 
Itzehoe: Bus 6512 -> Ausstieg: Feuerwehr, Lägerdorf

Auch schön: die letzten 6 km von Itzehoe mit dem Rad

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